Für Rangfolgen funktionieren Balken mit gemeinsamer Null-Linie, für Zeitverläufe Linien mit gleichen Skalen, für Anteile normierte Flächen. Vermeiden Sie 3D, überfrachtete Labels und unechte Nullpunkte. Jede Auswahl sollte die Vergleichslogik respektieren. Die einfachste Form gewinnt meist, weil sie kognitive Reibung senkt und Konzentration auf die Aussage lenkt.
Farben transportieren Struktur und Priorität. Nutzen Sie konsistente Paletten: Wettbewerber A hat immer dieselbe Farbe, wichtige Abweichungen erhalten Akzenttöne, alles andere bleibt neutral. Achten Sie auf Barrierefreiheit, ausreichenden Kontrast und Legenden, die ohne Rätsel funktionieren. Ziel ist Orientierung im Sekundenbruchteil, nicht Bewunderung für die Farbvielfalt.
Visuals erzählen besser, wenn sie Ereignisse markieren: Kampagnenstart, Preisanpassung, Algorithmus-Update. Kurze, präzise Anmerkungen verhindern Fehlinterpretationen und leiten die Aufmerksamkeit dorthin, wo Entscheidungen entstehen. Callouts mit quantifizierten Effekten machen Befunde greifbar, während sparsame Beschriftungen die Lesbarkeit erhöhen, insbesondere bei vielen nebeneinander liegenden Diagrammen.
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